| Tipps zum Einstieg | |
Die Pflanzung von ObstbäumenMöglichst noch vor dem Frost im Spätherbst pflanzen, damit feine Erde - keine groben Frostklumpen- die Wurzeln umschließen und sie bis zum Frühjahr bereits einige Wurzeln bilden können. Eine Ausnahme stellt hier die Walnuss dar. Sie sollte –wie alle empfindlichen Obstsorten- erst im Frühjahr gepflanzt werden Der Boden muss locker und nicht zu steinreich sein, da sonst das Wachstum des Baumes über Jahre behindert wird. Der Baum wächst gut an, wenn:
Obstbäume werden meist ohne Ballen gepflanzt. Die evtl. beschädigten Wurzeln sind mit einer scharfen Rebschere bis in die gesunden, unbeschädigten Bereiche zurückzuschneiden. Während des Einfüllens der Erde in das Pflanzloch wird der Baum ständig geschüttelt, um Hohlräume im Wurzelraum zu vermeiden. Am Ende muss die Erde mit ‚spitzen Füßen’ festgetreten werden – ohne den Stamm zu verletzen. Sind am Standort Wühlmaus-Vorkommen bekannt, muss der Baum in einen Drahtkorb gesetzt werden. Dieser kann leicht selbst gebastelt werden: Ein engmaschiges Sechseck-Drahtgeflecht wird mittels Bindedraht zu einem oben offenen Würfel mit einer Kantenlänge von 50 cm zusammen’genäht’. Dieser Korb wird in das Pflanzloch gestellt und darin der Baum gepflanzt. Der Deckel muss nach der Pflanzung auf den Korb, und an ihn die Drahthose des Baumes angenäht werden. So wird der Korb rundum Wühlmausdicht und wirkungsvoll ein Eindringen in den Wurzelraum des Jungbaumes verhindert. Der PflanzschnittDie Krone eines frisch gepflanzten Obstbaumes ist im Verhältnis zu seiner durch die Pflanzung stark reduzierten Wurzel viel zu groß. Ohne eine Reduzierung der Krone kann die Wurzel bei der ersten Frühlingssonne die große Blattmasse nicht mit ausreichend Nährstofflösung versorgen und der Baum vertrocknet. Durch den Pflanzschnitt, der im zeitigen Frühjahr erfolgen sollte, wird das Kronenvolumen an das Wurzelvolumen angepasst und gleichzeitig der grundlegende Kronenaufbau festgelegt. |

